Wind – Etappe 2 (Teil 1)

Wind – Etappe 2

Schwerpunkt: Wurftechnik und defensive Beinarbeit (Ausweichen)

Lass dich vom Wind treiben, um dich wie ein Sturm zu entfalten und leicht wie eine Briese
davon zu ziehen.

Unter das Element Wind fallen: Wurf-, Fege- und Befreiungstechniken, so wie diverse Schlag- und Trittkombinationen.

Was lerne ich?

  • Effektives Ausweichen
  • A.S.C.-Systemform Teil 2
  • Entledigungstechniken Stufe 2
  • Wurftechniken Stufe 1

Da wir nun gelernt haben stabil zu sein, Kräfte an uns zu nehmen und zu kontrollieren, müssen wir diese wieder loslassen. Die tiefen Standübungen und Schritt-Techniken aus dem Aufbautraining unterstützen die Abläufe bei einem Wurf, indem man den Schwerpunkt des Gegners „unterwandert“ und zeitgleich bereits die ideale Gewichtsverteilung hat. Mit dieser Basis ist der Rest des Wurfes noch reine Ausführung.

Der zweite Teil der Systemform enthält alle Beintechniken, welche mit einem Tritt enden.
Diese Formelemente sind alle für Wurftechniken und Brecher ausgelegt.
ACHTUNG!! Bei der Anwendung entstehen beachtliche Fliehkräfte! Sorgt für genügend Platz und passt die Intensität des Trainings dem Boden und euren Fähigkeiten an!

Die erlernten Hebelgesetze werden in dieser Etappe auf die gesamte Struktur übertragen, denn was mit einem Arm funktioniert, wirkt nach dem selben Prinzip auf die Beine, den Kopf, die Wirbelsäule, kurz auf den ganzen Körper.

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Verständnis-Fragen

  • Wie funktioniert das Hebelprinzip? (Teil 2)
  • Wie verhält sich der Schwerpunkt entlang der Zentralachse?
  • Wie lautet das taktisches Vorgehen im Element Wind?
  • Was bedeutet „die Balance übernehmen“?

Wie funktioniert das Hebelprinzip? (Teil 2)

Ist der Kraftaufwand auf unserer Seite, müssen wir verstehen,
dass wir die wirkende Kraft und den Drehpunkt darstellen.
Der kontrollierte Teil des Gegnes (z.B. ein Arm) wird als Kraftarm
genutzt, der Rest des Körpers funktioniert als Last und Lastarm.

Erzeugt der Angreifer die Kraft, wird die Bewegung umgelenk und
ein Drehpunkt bestimmt, um den sich die Zentralachse drehen soll.
Im idealsten Fall wird der Drehpunkt leicht unterhalb der Mitte der
Schwerpunktausdehnung festgelegt, so er erhält man einen starken
Überschlagseffekt der Zentralachse.

 

…im nächsten Blog erkläre ich Euch, wie sich der Schwerpunkt entlang der Zentralachse verhält…

By | 2018-04-20T15:56:16+00:00 Juni 18th, 2016|Allgemein|0 Comments

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